Publikationen

Buchvorstellung:
IRRT zur Behandlung anhaltender Trauer

Von Mervyn Schmucker und Rolf Köster

Mervyn Schmucker Buch IRRT zur Behandlung anhaltender Trauer

Mervyn Schmucker, Rolf Köster: IRRT zur Behandlung anhaltender Trauer – Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy in der Praxis
Mit einem Vorwort von Andreas Maercker, Verlag Klett-Cotta
1. Aufl. 2016, ca. 230 Seiten, broschiert, großes Format, ca. €29,95 (D)
ISBN: 978-3-608-89745-6

Zielgruppe:

  • PsychotherapeutInnen aller Schulen
  • VerhaltenstherapeutInnen
  • TraumatherapeutInnen

Inhalt:

IRRT wirkt in Therapie von Trauer und Depression

Der in  der Traumaverarbeitung erfolgreiche Ansatz »Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy« (IRRT) bewährt sich auch bei der Behandlung von komplizierten Trauerreaktionen. Behutsamer und schneller als mit anderen Verfahren können auch langfristig bestehende Blockaden gelöst und damit auch Depressionen überwunden werden.

Trauergefühle gehören zu den grundlegenden menschlichen Emotionen und sie sind, etwa beim Tod eines Angehörigen, eine seelisch notwendige Reaktion. Doch unter bestimmten Umständen gerät der Prozess ins Stocken, der Betroffene bleibt in seiner Trauer oft über Jahre gefangen. Die von Mervyn Schmucker entwickelte Methode des Imagery Rescripting & Reprocessing (IRRT) kann hier eine besonders e ektive Hilfe bieten. IRRT ist auch in der Behandlung von Traumafolgestörungen, Angststörungen und Depressionen erfolgreich, welche häufi g mit einer komplizierten Trauerreaktion verbunden sind. Das Buch stellt die psychologischen Hintergründe bei anhaltender Trauer umfassend dar und zeigt die Anwendung von IRRT in vielen Fallbeispielen mit unterschiedlichen Verläufen detailliert auf.

Leseprobe:

Mervyn Schmucker
Die Bearbeitung anhaltender Trauerreaktionen in der Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy (IRRT)

Anhaltende Trauerreaktionen (insbesondere nach dem Verlust nahestehender Personen) eignen sich hervorragend zur Behandlung mit IRRT, welche sich meistens auch effektiv zeigt. Oft kann die Problematik in einer einzigen IRRT-Sitzung bewältigt werden. Das wichtigste Element in der Bearbeitung einer komplizierten Trauerreaktion nach einem Verlust ist das Gespräch in der Imagination mit dem Verstorbenen.

Die Auflösung einer Trauerreaktion erfolgt üblicherweise durch eine Äußerung oder Handlung der verstorbenen  (oder verschwundenen) Person in der Imagination. Das Erstaunliche dabei ist, wie real die Äußerung oder Handlung des Verstorbenen in der Imagination von der Patientin jeweils erlebt wird und welchen ausgeprägten, unmittelbaren Effekt im Sinne einer Beruhigung, Bewältigung und Heilung diese Um-Schreibung (rescripting) nach sich ziehen kann.

  • IRRT ist ein erfolgreicher Ansatz bei Traumaverarbeitung, Depressionen und anderen psychischen Störungen
  • Schnelle und nachweisbare Therapieerfolge
  • Verankert in verhaltenstherapeutischer Weiterbildung
  • Erscheinungstermin: 27.08.2016